Die Geschichte der Alarmanlagen von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu den heutigen Funkalarmanlagen

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Die Alarmanlagen gibt es schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals wurde von Augustus Russell Pope die erste elektro-magnetische Alarmanlage patentiert. Pope war ein Tüftler und Erfinder und legte sein Patent in Boston vor. Die damalige Alarmanlage erfüllte ihre Funktion durch das Schließen des Stromkreislaufs, der parallel geschaltet war. Nur ein paar Jahre später kaufte Edwin Holmes die Rechte an der Gefahrenmeldeanlage und gründete eine eigene Firma, die sich auf das Herstellen solcher Anlagen spezialisierte. Durch viel Werbung konnte der wirtschaftliche Faktor erfüllt werden und die ersten Alarmleitsysteme kamen auf den Markt. Während Electric Protection Company sich mit der Herstellung von Gefahrenmeldeanlagen beschäftigte, tüftelte Edward A. Calahan an einer neuen Art, die nicht nur Signale geben konnte, sondern auch zum Hilfe holen genutzt wurde. Die ersten Notrufkästen waren schnell in der Ausrüstung des Feuerschutzes und der Polizei vorhanden. In den kommenden Jahren wurde die Technik immer weiter verbessert und durch die erschwingliche Technik, konnten sich immer mehr Menschen Gefahrenmelder leisten. Gerade in Amerika boomte der Markt.

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Gefahrenmeldeanlage ist ein Begriff, der drei Meldeanlagen kombiniert, die Brandmeldeanlage, die Überfallmeldeanlage und die Einbruchmeldeanlage. Die ersten PIR-Bewegungsmelder wurden in den 1970er Jahren auf den Markt gebracht und in den kommenden 20 Jahren kamen immer mehr Alarmanlagen nach Europa. Die ersten drahtlosen Alarmanlagen wurden Anfang 2000 in die Geschäfte gebracht und feierten schon bald große Erfolge. Sie waren handlich, preisgünstig und die ganzen Kabel gehörten der Vergangenheit an. Zwischen 2000 und 2015 wurde die Technik der einzelnen Systeme immer wieder verbessert und angepasst. Heute gibt es Alarmanlagen nicht nur als akustische Warnanlagen, sondern auch als optische Warnanlagen. Die akustischen Anlagen geben schrille Töne von sich, die über eine hohe Distanz gehört werden können und zur Abschreckung dienen. Die optischen Anlagen sorgen dafür, dass Lichteffekte oder ähnliches für Aufmerksamkeit sorgen. Mittlerweile gibt es nicht nur Alarmanlagen, die Signale von sich geben, sondern immer häufiger werden Videoüberwachungen dazu gekoppelt. Dadurch können spezielle Aufnahmegeräte die Taten der Verbrecher aufnehmen und als Beweis sichern. Die sicherste Alarmanlage ist heute eine Kombination aus Funkalarmanlage mit akustischen und optischen Signalen, kombiniert mit einer Videoüberwachung.